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Paulo Coelho: Der Dämon und Fräulein Prym

Bis zum Eintreffen des Fremden war Bescos ein gottverlassenes Nest mit 281 Einwohnern, null Kindern, drei Stra?en und ein paar verfallenen H?usern. Das Leben friedlich bis eint?nig, das langsame Ausbluten des Dorfes unausweichlich, denn die jungen Leute zieht es in die Stadt. Nur die h?bsche Kellnerin Chantal Prym lebt noch in Bescos, ist aber fest entschlossen, das Kaff mit dem erstbesten Mann zu verlassen, der sie mitnimmt. Ist der Fremde endlich der Ersehnte?
Nein, der geheimnisvolle Mann mit dem merkw?rdigen Schatten an seiner Seite hat ein ganz anderes unmoralisches Angebot im Gep?ck: Elf Goldbarren will er den D?rflern schenken, wenn einer von ihnen innerhalb von sieben Tagen gegen das Gebot "Du sollst nicht t?ten" s?ndigt. Unermesslicher Reichtum gegen Mord - geht die grausige Rechnung des D?mons auf? Zum ersten Mal versteckt sich Chantal nicht vor den Herausforderungen des Lebens, sondern ist bereit, f?r ihr Gl?ck zu k?mpfen.


Coelho schreibt immer so einfach, dass man sofort versteht, was gemeint ist - und dennoch oder gerade deswegen sind seine B?cher so unglaublich wertvoll. Es steckt so viel Lebensweisheit, so viel Gedankengut darin. Manches kommt einem sehr bekannt und allt?glich vor und doch f?ngt man auf einmal wieder an, dar?ber nachzudenken, sich seines eigenen Lebens bewusst zu werden.
So auch in diesem Buch: Der ewige Kampf des Guten gegen das B?se mit authentischen Charakteren in interessanter Umgebung. Ich mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen; hat mir sehr gefallen.

11.12.05 15:37


Shan Sa: Bitterer Tee

Bitterer Tee Sterben und wiedergeboren werden - in China ist es die Trauerweide, die den Menschen an Verg?ngliches und Neuerstandenes gemahnt. Und wenn der Zweig einer Weide zu einer Frau wird, deren Bestimmung die Liebe ist, wird sie sie suchen, ist sie zu einer nie endenden Reise von Jahrhundert zu Jahrhundert verdammt.
Von der staubbedeckten Metropole Peking zum ewigen Schweigen der Verbotenen Stadt, von der ?ra der in Seide geh?llten Kurtisanen zur Kulturrevolution. Un?berwindlich scheinen die trennenden Kr?fte, das Schicksal eines uralten Volkes - das dennoch das fast vergessene Geheimnis der Liebe bewahrt.


"In einer Zeit hysterischer Hektik und Supermarktphilosophien l?dt Shan Sas Sprache - sch?n wie eine Blume - uns ein, die T?ren zu dem fast vergessenen Geheimnis der Liebe zu durchschreiten", schreibt die ELLE. Und wie recht sie hat: Shan Sa schreibt, wie immer, absolut bezaubernd.
Eine Reise in eine fremde Welt, ein fremdes Land, mit seiner ganz besonderen Atmosph?ren, den ganz besonderen Menschen, der ganz besonderen Geschichte. Ein Buch, wie gemacht f?r kalte Wintertage, zum Tr?umen und Genie?en. :]

4.12.05 12:29





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